Staub soweit das Auge reicht

#RRVGT Dirt Masters

Geschrieben von Mike Roller | 09.2.2021

Autralien. Unglaubliche Weiten. Faszinierende Landschaften. Und Staub. Überall dieser verdammte Staub. Trocken hast Du ihn im Auge, nass klebt er Dir an der Nase. Aber das macht ja so eine Rallye gerade aus.

Die Rallye Monaro in Australien wartete wieder mit 9 anspruchsvollen Etappen auf. Bernhard Jansen wieder mit dem Peugeot 208 T16 R5 am Start, Mike Roller im bewährten Mitsubishi Space Star R5.

Die Etappen im Überblick

Die ersten Etappen mit dem Yambulla Mountain Ascent und Chandlers Creek liefen noch recht sauber ab. Die engen Bergpassagen sorgten doch für einige Berührungen mit hartem Fels. So standen erstmal wieder nur Rang 8 und 9 mit knapp 2 Minuten Rückstand auf der Uhr.

Die verregnete dritte Etappe Yambulla Mountain Descent, also wieder zurück, war kurz, aber auch schmerzhaft. Roller legte einen sehenswerten Überschlag hin, konnte aber direkt weiterfahren und verlor so wenig Zeit.

Die nächsten beiden langen Etappen Mount Kaye Pass Reverse sowie retour liefen für beide Peakline Fahrer wieder besser. Zeitweilig befand man such auf Rang 7 und 8. Die Nachtetappe in Rockton Plains spülte Mike Roller wieder nach vorn. Nur noch 49 Sekunden Rückstand. Jansen hingegen verlor bei schlechter Sicht nicht nur die Kontrolle, sondern auch Zeit und lag über 2 Min zurück.

Im letzten Drittel der Australien-Rallye ging es wieder zum Mount Kaye Pass, sowie Chandlers Creek Reverse. Zwei jeweils über 12km lange Etappen. Der Rückstand Rollers wuchs nach kleineren Remplern und einem getötetem Zaun auf 1:30 an. Jansen hielt den Abstand bei knapp 2:43 min.

Die letzte 6km kurze Etappe im Bondi Forrest in der Dämmerung sollte noch die Entscheidung bringen. Beide Fahrer nutzen die zwei Reparaturphasen, um die angeschlagenen Boliden wieder fit zu bekommen. Doch die letzten beiden Etappen hatten schon wieder Spuren hinterlassen.

Roller fuhr sich nochmal auf knapp 1 Minute an die Spitze heran. Jansen verkürzte auf 1:42 min. Also legten beide nochmal ein furioses Finale hin.
Wir sind auf die Gesamtwertung gespannt, wo das Peakline Team nach 9 von 12 Rallyes steht, bevor es nach Polen geht.