Punkte in greifbarer Nähe

#Flanc.ch F3 Serie

Geschrieben von Felix Kandt | 07.4.2021

Am vergangenen Donnerstag ging es für den Tross der Flanc.ch Formel 3 Serie in die Nähe der großen Amerikanischen Seen. Genauer gesagt zum Elkhart Lake. Dort befindet sich die 6,5km lange Rennstrecke Road America. Die sehr schnelle und flüssig zu fahrende Strecke lädt mit seinen langen Geraden zum überholen aus dem Windschatten geradezu ein.

Zum Rennen traten diesmal nur Kim Strohmann und Felix Kandt an für die violetten Pfeile an. Der Rest des Peakline Teams war aus verschiedenen Gründen verhindert. Leider war Kim beim letzten Rennen in Silverstone noch vor der ersten Kurve in eine Kollision verwickelt. Die Rennleitung verdonnerte ihn daraufhin zum Rennstart aus der Boxengasse. In der Qualifikation trat somit nur Felix an. Bei der Zeitenjagd der 19 Fahrer ging es sehr eng zu. Die ersten 15 Fahrer waren bei Rundenzeiten von knapp unter 2 Minuten innerhalb einer Sekunde. Für Felix Sprang mit einem Rückstand von circa 1,5 Sekunden der 18. Startplatz heraus.

Erst hoch und dann tief. Das Rennen.

Der Start des Rennens ging ohne größere Kollisionen in der ersten Runde von statten. Felix konnte innerhalb der ersten drei Runden mit Windschatten-Duellen, aber auch dank Kollisionen anderer Fahrer, auf Platz 10 vorrücken. Im weiteren Verlauf ging es sogar noch auf Position 9 vor. Kim kam in der ersten Rennhälfte ebenfalls gut durch das Feld. So lag er vor seinem Boxenstopp auf Rang 10 und somit direkt hinter Felix.

Ab diesem Zeitpunkt sollte es für die violetten Pfeile nicht mehr so gut Laufen. Erst drehte ich Felix in den Runden 15 und 18 jeweils in Kurve 6 ohne Feindkontakt. Dadurch verlor der drei Positionen. Ähnliches Pech hatte Kim, der zwei Runden vor Schluss, ebenfalls ohne Berührung, einen Dreher in Kurve 1 hinlegte. Leider kam es dabei zum Einschlag in die Streckenbegrenzung, was eine Weiterfahrt unmöglich machte.

Im Endklassement erreichten die violetten Pfeile somit Position 11 (Felix) und 15 (Kim). Die Rennpace war bei beiden Fahrern sehr gut. Ohne die selbstverschuldeten Fahrfehler wären für beide sicherlich die ersten Punkte der Saison möglich gewesen. Auf diese Erfahrung gilt es nun Aufzubauen um endlich die ersten Punkte abzuholen.

In zwei Wochen geht es für die Formel 3 Serie auf die andere Seite des Globus. Es wartet am 15. April die legendäre Piste von Suzuka in Japan auf uns. Vielleicht sind hier unsere Teamnamen Kuro und Shiro, japanisch für schwarz und weiß ja gute Omen für (noch) bessere Resultate.